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Die Fertigung der Zukunft erleben

Hochpräzise, automatisiert und digitalisiert – so sieht zukunftsfähige Metallbearbeitung aus. Bei den Technology Days in Chemnitz präsentierte Starrag wichtige Bausteine: Maschinenentwicklungen wie das erstmals ausgestellte Kompakt-BAZ Heckert H100, die als Vorpremiere gezeigte neue Grossmaschinen-Baureihe sowie perfekt abgestimmte Peripherie. Ausserdem gestattet: ein Blick in die neu gestaltete Produktionshalle, wo hoch- automatisiert und μm-genau die präzisionsbestimmenden Bauteile verschiedenster Maschinen der StarragTornos Group entstehen.

»Technologietage ist genau die richtige Bezeichnung für unsere Veranstaltung«, betonte Martin Buyle, CEO der StarragTornos Group, bei der Begrüssung der Gäste. »Denn was Sie in den nächsten zwei Tagen erwartet, ist Technik vom Feinsten.« Über 200 Teilnehmer füllten am 5. und 6. November 2024 die »Empfangshalle« zu den Chemnitzer Starrag Technology Days, darunter Vertreter von rund 100 Kunden aus acht Ländern weltweit. Vier Themenschwerpunkte hatten die Chemnitzer Zerspanungsspezialisten ausgewählt, zu denen sie optimierte Fertigungsprozesse vorstellten – in enger Zusammenarbeit mit den Peripherielieferanten Blum Novotest, Fanuc, Fastems, Gefertec, Haimer, Handling-Tech, Pimpel und Siemens.

Gutes noch besser machen

In der Symbiose aus Metall-3D-Druck und 5-Achs-Finish-Bearbeitung steckt grosses Einsparpotenzial

Zum dritten Thema »Innovation trifft Tradition« präsentierte Starrag eine grosse, unverkleidete Maschine – die Vorpremiere der runderneuerten Generation von Grossmaschinen, die in Zukunft die erfolgreiche Heckert-Large-Serie ablösen wird. Da die bewährte Kinematik beibehalten wurde, kann der Anwender Vorrichtungen und NC-Programme der Vorgängermodelle übernehmen. Abgesehen davon hat die neue Baureihe viele Vorteile zu bieten, wie der zuständige Produktmanager Carsten Bergmann erwähnt: »Wir haben alle Gestellbauteile– also Betten, Ständer, etc. – komplett neu konstruiert und die Maschine vor allem hinsichtlich Thermosymmetrie und Späneentsorgung weiter optimiert. Zudem ist es uns gelungen, den Footprint um etwa 20 % zu verkleinern.« Durch noch steifere Strukturbauteile und Kugelgewindetriebe lassen sich ausserdem höhere Schnittwerte realisieren, was zu reduzierten Hauptzeiten beiträgt. Die neuen Grossmaschinen sind als modularer Baukasten mit vier vordefinierten Grössen konzipiert, von denen zwei im Jahr 2025 und die beiden weiteren 2026/2027 auf den Markt kommen. Ein neues Modul wurde schon jetzt an der Grundmaschine vorgestellt:

Die Teilnehmer waren in kleinen Gruppen organisiert. So hatten sie an den Stationen die Möglichkeit zu intensivem Informationsaustausch.

Kai Bohle, Director Sales T&I: »Unser Ziel ist es, sämtliche präzisionsbestimmenden Teile selbst zu fertigen.« ein sogenanntes Matrix-Magazin, das Platz für bis zu 828 Werkzeuge bietet.