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Präzision bei 300 km/h – von Mensch und Maschine

Für einen Premiumanspruch muss alles passen.

Motorräder mit 1.000 Kubikzentimetern und etwas über 200 PS auf rund 160 Kilogramm am Limit zu bewegen – da braucht es Präzision. Sowohl vom Fahrer als auch bei den Mechanikern, die diese Raketen vorbereiten. Starrag-Athlet Toni Finsterbusch fährt ein solches Superbike BMW M 1000 RR in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM). Und die Konkurrenz ist hart: 29 Piloten mit teilweise Weltmeisterschaftserfahrung.

Wir beginnen mit einem Rolling-Chassis und bauen dann unser Motorrad komplett neu auf.

»Leider hatte ich in meiner Karriere schon einige schwere Verletzungen«, erzählt Finsterbusch. Doch immer wieder kämpfte er sich zurück – und nicht irgendwohin, sondern an die Spitze der jeweiligen Klassen. Woher nimmt er den Antrieb dazu? »Ein Faktor ist, dass bei den meisten Verletzungen nicht mal ich am Sturz schuld war und du damit ganz anders umgehen kannst, als wenn du weisst: Jetzt habe ich Mist gebaut.« Doch davon abgesehen ist es auch seine Natur. Finsterbusch ist neben seiner Passion als Motorradrennfahrer Jungunternehmer, leitet das familieneigene Unternehmen Pumpentechnik Finsterbusch GmbH mit insgesamt acht Fachkräften. Dort muss der Racer schnelle Entscheidungen treffen – wie auf der Rennstrecke – und es geht um Präzision – wie beim Rennmotorrad.

Es geht um Präzision: Wenn alles passt, bist du vorn dabei – wenn nicht, geht es ganz schnell weit zurück.